Drachenkult-Schisma

Ankunft in Niederwaldstetten

15. Marpenot

Niederwaldstetten… Dies ist also der Ort…
Und tatsächlich, dort ist die Kirche. Die Übereinstimmung ist erstaunlich, auch wenn einige Details nicht übereinstimmten, so erkannte ich das Gebäude ohne Schwierigkeiten. Obwohl… als das einzige Gebäude dieser Grösse in diesem Kaff…

Um der Kälte – und dem nagenden Hungergefühl – zu entkommen, betrete ich den „Goldenen Krug“, das örtliche Teehaus.

Und hier erwarteten mich weitere Elemente, die ich wiedererkenne.
Der Drachenkopf-Mann. Die Kelemvoriten.
Alle sassen, verteilt, im Teehaus.

Der drachenköpfige sitzt alleine – und auf seinem Schild ist eines der Wesen, die die Ungebildeten dieser Länger als ‚Drachen’ bezeichnen, mit kupfernen Schuppen.
Die Kelemvoriten sassen zusammen und hörten sich die Leidensgeschichten eines Niederwaldstetters an.

Und nur ein paar Momente später betritt das letzte Element das Teehaus; das gehörnte Tier.

Das Tier spricht mit den Kelemvoriten; anscheinend sucht es – er? – einen Mann mit zwei Skeletten. Um sie – und ihn – zu vernichten. Ein Ziel, dass die Kelemvoriten als positiv erachten. Und auch der drachenköpfige – ein Bahamutgläubiger – scheint sich dafür zu interessieren.

War es dies, das mich hergeführt hat ? Diese beiden… Kreaturen und die beiden Fanatiker ? Oder hat etwas mich hergeführt – und diese vier anderen auch ?“

Ruki’ayikoo sass im Goldenen Krug und ass langsam eine Portion Gulasch, wobei sie ein wenig mit dem Löffel zu kämpfen hat, und lauschte den Gesprächen im Schankraum des Gasthofes.
Davon das das Böse in der Nähe sei, wie einer der Kelemvoriten behauptete; dass der drachenköpfige das Böse suche um es zu vernichten, dass Leute spurlosen und überraschend verschwinden – etwas, das zu untersuchen die Kelemvoriten nach Niederwaldstetten gesandt worden seien.
Ruki’ayikoo hört sich die Gespräche an – und wundert sich: Was ist dieser ‚Käse’ von dem hier gesprochen wird ?

“Von der Art, in der davon gesprochen wird, muss es sich um eine Handelsware handeln. Eine essbare, die offensichtlich unter Qualitätsveränderungen zu leiden hat.
Und mit Ziegen zusammenhängt.“

Ruki’ayikoo befragte den drachenköpfigen, um was es sich denn bei diesem ‚Käse’ handle – und die Antwort schien sie ein wenig anzuwidern; wer will den schon vergorene Milch – egal ob von Paarhufern oder anderen Kreaturen – zu sich nehmen ?
Zu ihrer Beruhigung meint der drachenköpfigen, dass das Gulasch frei davon gewesen sei.
Die Kelemvoriten verlassen kurz nach Einbruch der Dämmerung das Gasthaus und der Minotaur Monus geht mit ihnen, angelockt von der Aussicht, Skelette zerschlagen zu können.

“Die Kelemvoriten und das Yaju – oder vielleicht doch Kemonó ? – kehren zurück. Während das Tier den drachenköpfigen fragt, ob er denn auch mitkomme, ‚Skelette töten und Hautlose. Käseschatz finden’, spricht einer der Kelemvoriten kurz mit der Bedienung. Was auch immer er ihr sagte, verstört sie so sehr, dass sie schreiend und weinend aus dem Schankraum in die Küche rennt.
Der Wirt, welcher auf Anfrage des Kelemvoriten aus der Küche kommt, meint, dass seine Frau am Weinen sei, verstört von seinen Fragen nach ‚Untoten’.
Das Teehaus bietet leider keine Übernachtungen an; Reisende können entweder gegen eine Gebühr in Heuschobern oder in der Kirche übernachten.“

Ruki’ayikoo bezahlte für ihren Tee und ihr Essen und macht sich anschliessend auf zur Kirche, wobei sie an der Türe innehält und den von den Kelemvoriten angebrachten Anschlag – mit ein wenig Mühe – liest.
Ihre Miene bleibt ausdruckslos und verrät nichts von ihren Gedanken.

Fähige Mitstreiter für eine Expedition nach Oberwaldstetten gesucht.

gefolgt von Zeit und Ort des Treffpunktes und unterzeichnet von

Baharel, Jäger des Kelemvor

Diese Fremdländer sind… merkwürdig; mit nur zwei – oder drei – Fremden in diesem Dörflein ein Pergament an eine Tür zu heften…

Ein Gemeinschaftszimmer… nicht gerade, was ich erwartet habe. Mit den beiden Hengeyokai ein einem Raum…“

Trotz der Unterbringung, die nicht gerade den Gepflogenheiten Ruki’ayikoo’s entspricht, verbringt sie die Nacht.

16. Marpenot

Nachdem Ruki’ayikoo die Gebühr für die Übernachtung bezahlt hat, begab sie sich bei Sonnenaufgang zum Haus hinter der Kirche.

Doch von den anderen war nichts zu sehen. Nach etwa 20 Minuten wurde es Ruki’ayikoo zu bunt und sie begab sich in den Golden Krug, zu Tee und Frühstück, Auge auf Kirche und Strasse haltend.

Eine Stunde verging, bevor einer der Kelemvoriten den Gasthof betratt um den vorbestellten Reiseproviant zu hohlen, wobei Ruki’ayikoo Baharel ansprach – und ihm einen Vorwurf ob seines Nichteinhaltens der angekündigten Zeit und Ort machte.

Ihre Erkundigungen wurden jedoch nicht mit Ausschweifenden Antworten bedacht.

Trotz alledem entschied sich die junge Frau, sich der Expedition anzuschliessen.

“Was veranlasst mich, mit Hengeyokai und Kelemvorfanatikern zu einer Expedition aufzubrechen? Ich weiss es wirklich nicht.“

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Der Weg nach Oberwaldstetten

Auf Verlangen der Kelemvoriten Baharel machte die Expeditionstruppe einen Abstecher zu einem Bauernhof; die Bäuerin sei verschwunden – obwohl es möglich wäre, dass sie bloss von ihrem Mann geflohen ist.

Der Bauernhof war verlassen – doch dies schien Baharel nicht zu genügen und er lies den Minotauren die Hintertüre aufbrechen.

Das Haus war leer, keine Anzeichen für Eindringlinge, Kampf oder sonst etwas. Nach dem Inhalt der Küche und Vorratskammer ist das Haus seit etwa zwei Wochen leer – oder zumindest nicht mehr richtig benutzt.

“Ineffektiv. Undurchdacht. Unstrukturiert.“

Nach einer kurzen Mittagsrast setzte die Expedition ihren Weg fort, wobei die Strasse stetig bergauf zu führen begann. Vereinzelt gesellten sich Serpentinen ins Bild der Landschaft – und den Weg der Expedition.

“Ich kenne dieses Panorama; diese Serpentinen, den Schnee, die Hügel und den Weg… wie bereits bei der Kirche ist der Anblick erschreckend vertraut – und überraschend genau.“

Spuren wurden entdeckt, die neben der Strasse verliefen. Die Expedition, von Neugierde getrieben, betrachtet die Spuren genauer. Wolfsspuren.

Und in der Tat; in der Ferne sahen sie immer wieder Wölfe. Von der Art und Orte des Auftauchens mussten es mehrere Wölfe sein.

Kurz später blockierten zwei Wölfe die Strasse vor uns. Ein Aufplustern des drachenköpfigen vertrieb jedoch einen der beiden. Der andere Wolf schlich sich weg.

Ein paar hundert Meter weiter griff das Wolfsrudel dennoch an.
Die Wölfe sind keine allzugrosse Herausforderung – die beiden grossen, weissen Wölfe jedoch waren von einem anderen Kaliber.

Ruki’ayikoo’s Säureberührung erwies sich jedoch als ziemlich effektiv.
Die Expedition setzte ihren Weg fort und erreichte, bei Einbruch der Dämmerung, eine Gabelung; der eine Weg führt weiter nach Oberwaldstetten, der andere zu einem Haus in der Nähe. Ein Licht brannte bereits schwach in einem der oberen Fenster.
Mit der kalten, dunklen Nacht bevorstehend, beschliesst die Expedition, jenem Haus einen Besuch abzustatten – und vielleicht um ein Nachtlager zu ersuchen.

Ein Klopfen an der Türe brachte keine Reaktion – doch der Ruf ‚

Öffnet, im Namen Kelemvors !’

veranlasst den Bewohner, das Dachfenster zu öffnen. Er fordert die Expedition auf, zur Hintertüre zu kommen, da die Vordertüre zugenagelt sei.

“Ein abgetrenntes Bein, eine abgetrennte Hand. Beide liegen im blutgesprenkelten Schnee. Was ist hier geschehen ?“
Der Bewohner der Hütte öffnete die Hintertüre – nachdem er die Bretter entfernt hatte – und winkt die Expedition in die Hütte, offensichtlich aufgebracht und ängstlich.
Kaum hatte die Expedition das Haus betreten, begann er damit, die Türe wieder zu vernageln.
Der drachenköpfige begann, das Haus zu durchsuchen, während der Kelemvorit Holz im Kamin nachlegt – dieses jedoch auf Anraten Ruki’ayikoo’s wieder entfernt; die Beschwörerin ermahnte Baharel, dass Türen und Fenster vernagelt seien – und der Kamin vermutlich auch.

Nachdem er die Türe vernagelt hatte, führte der Bewohner die Expedition in die Küche – und wurde mit Fragen überhäuft.

Dutzende von Untote, die plötzlich aus den Wäldern kamen, griffen, vor etwa zwei Tagen, ihn und seine Frau an. Er konnte sich ins Haus retten – seine Frau nicht. Die Hautlosen haben sie gefressen und verschleppt.
Anscheinend kamen die Untoten grob aus der Richtung von Oberwaldstetten – ohne jedoch auf dem Weg zu kommen.

17. Marpenot

Nach einem Frühstück brach die Expedition auf und folgte den Spuren durch den Wald.
Nach ein paar Stunden hob Monus plötzlich seine Waffe und bedeutete den anderen, sich zu verstecken.

Etwa ein Dutzend Untote schlurften durch den Wald auf die Expedition zu.

Die Zombies stellten sich jedoch bloss als kleines Hindernis heraus; mit vereinten Kräften vernichtete die Expedition zwei Dutzend ohne grössere Probleme.

Den Spuren, welche die Untoten bei ihrem Marsch durch den Wald hinterlassen hatten folgend erreicht die Expedition nach etwa einer halben Stunde den Waldrand; auf einer Anhöhe vor ihnen befindet sich ein Friedhof und ein wenig auf der Seite – mit keiner Menschenseele in Sicht – Oberwaldstetten.

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Oberwaldstetten

Die Gräber auf dem Friedhof wurden offensichtlich geöffnet… fast sämtliche.

Der Friedhof stellte sich als überraschend gross heraus. Die Sterbedaten auf den Grabssteinen wiesen auch auf den Grund dafür hin; der Orkangriff auf Cormyr.

Der Totenacker bot nicht viel weiteres zu sehen und die Expedition wandte sich dem Lathanderschrein zu.
Der Tempel war verlassen – aber nicht verwüstet.
Eine Kiste erregt die Aufmerksamkeit Monus’ – welche prompt aufgebrochen wird.
Weder Kelemvorit, Minotaurus noch der drachenköpfige scheinen auch nicht die kleinsten Vorbehalte zu haben, den Tempel zu plündern… Lathander hätte nichts dagegen, die Tempelausstattung dem Kampf gegen die Untoten zu ‚spenden’, so ihre Argumentation.
Ruki’ayikoo schaute sich dies ein wenig besorgt an.

Der Inhalt der Kiste, jedoch, stellte sich als Kerzen heraus – an welchen die anderen nun doch kein Interesse haben.

Der Totenacker bot keine weiteren Hinweise mehr und die Expedition begab sich ins Dorf.

Die Erkundung eines der Hauses bringt eine Begegnung mit zwei Ghouls mit sich, die der Gruppe ziemlich zusetzten, bevor sie erledigt wurden.

Die Erkundung des Hauses bringt ein Kinderzimmer sowie ein Elternschlafzimmer zu Tage. Ein Mann in Roben – und einem heiligen Symbol Tiamats – sass, tot, an einem Tisch, ein paar gekritzelte Zeichen vor sich.
Im Elternschlafzimmer lag ein Abschiedsbrief, in dem die – vermutlich – beiden Eltern ihre Gottheit um Vergebung für ihren bevorstehenden Selbstmord bitten.
Die beiden zurückgelassenen Eheringe werden kurzerhand eingepackt – aus welchen Gründen auch immer.

Die Untoten werden – hoffentlich einzeln – angelockt, mit dem Ziel, diese wieder zur Ruhe zu legen. Der Plan ist teilweise erfolgreich; die Untoten werden angelockt und in drei ‚Wellen’ vernichtet.

Unter den Untoten befindet sich auch ein Morgh – nach Baharel’s Einschätzung befiehlt dieser die niederen Untoten.

Geschützt durch eine Unsichtbarkeit gegen Untote schleicht sich die Gruppe von ihrem temporären Stützpunkt davon…
… in Richtung des Tauebschlages.
Auf dessen Vordach entdeckt der Halbdrache eine tote Taube – mit einem Pfeil abgeschossen. Die am Bein der Taube befestigte Nachricht ist ein an Niederwaldstetten gerichteter Hilferuf.
Der Drachengeborene klettert durch das Dach des Gebäudes in den Taubenschlag, befestigt die gefundene Nachricht an eine andere Taube und schickt diese los, bevor er ins ‚Erdgeschoss’ klettert und die Türe öffnet.

Die Gruppe zieht sich ins Innere des ‚Taubenschlages’ zurück; im unteren Teil stehen zwei Schreibpulte mit Papier, Tinte und Feder.

Die Gruppe verbarrikadiert sich im ersten Stock und erholt sich vom den Strapazen des Kampfes.

19. Marpenot

Monus wacht über die letzten Stunden der Nacht.
Der Morgh scheint nachtaktiv zu sein; er schnüffelt in Nähe des ehemaligen ‚Stützpunktes’ herum; die zahlreichen gemetzelten Gouls könnten auch ein Hinweis auf die Machenschaften der Gruppe bieten, zumal Morghs anscheinend alles andere als dumm sind.
Gegen Abend macht der Morgh der Gruppe die Aufwartung, zusammen mit den – vermutlichen – letzten Resten an Zombies.
Mit vereinten Kräften wird die Untote Abscheulichkeit vernichtet.

Einige Fragen bleiben jedoch noch offen; wer, wie und warum ?

Die Gruppe durchsucht die Häuser nach Anhaltspunkten, Überlebende – und ggf. weitere Untote.

Leichen, Kampfspuren – und noch ein weiterer ‚Akoluth’; dieser jedoch trägt einen Brief auf sich, in dem von ‚Vernichtung jener, die sich nicht anschliessen’ und eine Suche nach den Gebeinen Cedric Danroth’s’, welche sich vermutlich im ‚beschriebenen unbeschrifteten Grab’ befinden sollen.
Mit ‚der Aufgabe vollendet, zieht der Schreiber weiter und wartet auf Anweisungen’.
Beim Schreiber des Briefes handelte sich um einen Sedui Die.

Überlebende wurden keine gefunden; die Toten – sowohl Opfer als auch erlöste Untote – werden zentral gesammelt und auf einem grossen Scheiterhaufen verbrannt, um zu verhindern, dass durch Ansteckung oder Magie neue Untote entstehen.

20. Marpenot

Nachdem die Gruppe gerastet hat, begutachtet sie am Morgen die Überresten ihres Scheiterhaufens, bevor sie Oberwaldstetten verlässt.

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Zurück nach Niderwaldstetten

Auf dem Rückweg schaut die Gruppe erneut bei dem Einsiedler in seinem verbarrikadierten Haus vorbei. Baharel berichtet ihm, dass alle Bewohner Oberwaldstettens tot seien.
Der Einsiedler fällt in Ohnmacht.

Baharel versucht, ihn mit Kelemvorlitaneien zu beruhigen – ohne durchschlagenden Erfolg; dem Kleriker fehlt jedoch eine gehörige Portion Feingefühl und der Einsiedler bricht unter Tränen zusammen.

Nach ein wenig Aufbauarbeit ist der Einsiedler jedoch wieder hergestellt und ihm wird angeboten, dass er die Gruppe nach Unterwaldstetten begleiten könne.
Er nimmt das Angebot an.

Gegen Abend erreicht die Gruppe Niederwaldstetten.

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(Selbst-?) Mord in Niederwaldstetten

Baharel und Monus machen sich sofort zum Tempel auf, während Omar und Ruki’ayikoo den Dorfbüttel aufsuchen, um ihn von den Ereignissen in Oberwaldstetten berichtet.

Der Dorfbüttel ist von dem Bericht erschüttert und besteht im Anschluss an den Bericht darauf, den Dorfpriester aufzusuchen,

Baharel und Monus suchen den Dorfpriester auf und berichten ihm von den Ereignissen – beziehungsweise, halten ihm den gefundenen Brief unter die Nase.
Der Priester scheint den Namen ‚Cedric Danroth’ zu kennen, aus irgendwelchen Gerüchten, die er nur wiederwillig weitergeben will. Ursprung der Gerüchte ist niemand anderes als der Dorfbüttel…

Bei Cedric schien es sich um einen Offizier aus dem Krieg gehandelt zu haben – einem, der es mit Ethos und Ethik nicht allzu viel am Hut hatte; Abschlachtung und Folterung von Zivilisten, etc.

Die Gruppe versammelt sich im Pfarrhaus; es werden Notfallmassnahmen – Wachen, Milizgründung, u.ä. – in die Wege geleitet.
Der Dorfpriester ist mit der Interpretation der beiden gefunden heiligen Symbole nicht ganz einverstanden; diese scheinen nicht den gebräuchlichen Tiamat’s zu entsprechen.

Baharel und Ruki’ayikoo lassen sich in die Bücherei des Kirche geführt und machen sich dort auf die Suche nach Informationen über Tiamat und Splittergruppen.

Mitten in der Nacht wird die Gruppe von Monus’ Ruf aus dem Schlaf gerissen – doch jener stürmt von dannen, bevor er den anderen mitteilt, was los ist.
Ruki’ayikoo unterstützt Omar erst einmal dabei, seine Rüstung anzulegen, bevor die beiden ebenfalls nachschauen gehen.

Als Omar und Ruki’ayikoo zum Schauplatz der Aufregung kommen, herrscht ein heilloses Durcheinander; anscheinend ist der Müller – jener Müller, dessen Frau davongelaufen war – erdolcht worden. In jenem Haus, in dem er einquartiert wurde.

Einer der Dorfbewohner hat die Leiche gefunden – weil die Haustüre offen war. Der reguläre Bewohner des Hauses war angeblich zur Wache eingeteilt und auf der anderen Seite des Dorfes.

Der Büttel verlässt den Tatort und schickt die Aufgebrachte ‚Miliz’ zurück an die Arbeit.

Eine Befragung der aufgebrachten Menge ist wenig sinnvoll und Ruki’ayikoo schlägt vor, den Tatort zu besichtigen.

Der Tote hängt in seinem Sessel im Wohnzimmer; der Sessel ist mit dem Rücken zu einem – geschlossenen – Fenster platziert. Das Wohnzimmer ist direkt von der Haustüre erreichbar.

Der Büttel nimmt das Tat-Messer; er will in Erfahrung bringen, ob die eines der Küchenmesser des Hausbewohners ist.
Die an das Wohnzimmer angrenzende Küche weist keine Einbruchsspuren auf – und es sind keinerlei Spuren magischer Art auffindbar.

Noch offene Fragen: Wer ? Warum ? Wie ? Und weshalb war Müller alleine ?

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Ein dunkles Geheimniss in einem kleinen Dorf

21. Marpenot

Eine Befragung des Hausbesitzers – Hampe [Humpe] – ergibt, dass er, Müller und Ruedi Strübli in jenem Haus nächtigen sollten. Das Müller alleine war scheint bisher das Resultat der Aufregung und Hektik des Augenblickes gewesen zu sein,

Der Stich mit dem Messer war sofort tödlich – und der Tod erfolgte etwa 20 Minuten vor unserem Eintreffen.

Die Besitztümer des Toden waren nicht wirklich aufschlussreich; ausser ein paar Münzen hatte er nichts bei sich.

In seinem Mantel fand sich jedoch ein Schlüssel, der sicherheitshalber mitgenommen wird. Der Tote war voll bekleidet, als er getötet wurde.

Mit Toten Sprechen wird vorgeschlagen – doch welche drei Fragen gestellt werden sollen ist noch offen.
Ruki’ayikoo schlägt vor, erst mal das Haus des Toden in Augenschein zu nehmen; vielleicht ergeben sich dort noch weitere Hinweise…

Magie ist im Hause Müller keine zu finden.
In einem Geheimfach im Schlafzimmer finden sich Roben – identisch in Farbe und Schnitt den beiden Toten in Oberwaldstetten – in unterschiedlichen Grössen.
In den Nachttischen finden sich jeweils eines der Tiamat-ähnlichen Symbole.

Im Keller findet sich ein Büro – und ein Bücherregal, in dem weitaus mehr Bücher stehen, als für einen Bauer anzunehmen ist.
Zwei der Bücher tragen das selbe, Tiamat-ähnliche Symbol; ansonsten finden sich zahlreiche Geschichtsbücher.

Die beiden Bücher stellen sich als Tagebücher heraus – mit dem letzen Eintrag vor zwei Tagen.
Die letzen paar Einträge berichten vom Auftauchen von Fremden – von Ulmenstein gerufen – was die Pläne komplizierter machen könnte. Aber dank des 1-2 Wochen Vorsprungs sollten die Fremden wohl zu spät sein.

Die Vorhergehenden Einträge sprechen davon, dass Sedui noch nicht wieder gekommen sei und sich auch nicht gemeldet hatte.

Die ersten Einträge – ein paar Jahre alt – sprechen von der Langeweile und Einsamkeit der Gegend; der Schreiber hat sich mit lokaler Geschichte beschäftigt und wenig Kontakt mit seinem Meister.

Ein weiterer Eintrag spricht davon, dass Sedui eingetroffen sei. Der Schreiber hat sein Wissen über den Verscharrten von Oberwaldstetten Sedui weiter gegeben, damit dieser mit seinem Gehilfen fortfahren könne.
Seine Frau brach nach Westen auf und sollte nach zwei Monden (in etwa noch sechs Wochen) zurückkehren.

Die restlichen sind grösstenteils Geschichtsbücher und Legendensammlungen – und einige Forschungsjournale.
Zudem finden sich Guides zur Erweckung des „Mächtigsten Wesens“ – Drachenleichname.
Ein älteres Tagebuch beklagt sich darüber, dass die anderen zu wenig konsequent, schnell, ehrgeizig etc, seien.

Baharel will sämtliche Bücher den Flammen übergeben – ein Vorschlag, dem Ruki’ayikoo ganz und gar nicht zustimmt. Überraschend stimmt Monus ihr zu, sodass die Bücher auf eine Karre verladen werden – abgesehen von den Tagebüchern, welche Ruki’ayikoo an sich nimmt.

Am Boden des Schuppen findet sich eine Falltüre, die nach unten in einen gekachelten Raum führt.
Ein grosser Steinquader mit einem angrenzenden, kleineren Quader befindet sich in dem Raum. Blutspuren verunzieren den Quader.

Beide Quader sind mit einer mittelstarken magischen Aura der Veränderung behaftet – was erklären dürfte, warum die Versuche Omars und Monus’ die Quader mit roher Kraft zu öffnen, nicht von Erfolg gekrönt sind.

Sechs ‚Knöpfe’, Fünfecke sind am grossen Quader, zwei an der Stirn, drei an der Breitseite und einer neben dem kleineren Quader.
Zwei kleiner Knöpfe, drei- und viereckig, sind am kleinen Quader, der dreieckige an der Stirnseite, der andere auf der Seite.

Ein Versuch Baharels, die Zauber zu bannen, ist nicht von Erfolg gekrönt.

22. Marpenot

Im Stall finden sich zwei Pferde. Während Omar den Stall unter die Lupe nimmt, bannt Baharel den Zauber auf dem grösseren Quader nach mehreren Versuchen,

Nach der Zerstörung des Stärkungszaubers entfernt Monus die Deckplatte vom kleineren Quader. Darunter kommt eine ovale Vertiefung zu Tage. Eine sechseckige Fuge – etwas über einen Meter tief – umschliesst die Vertiefung. Die ‚Röhre’ macht unten einen Knick in Richtung des grossen Quaders.
Die Vertiefung und das ‚Rohr’ sind mit getrocknetem Blut verklebt.

Nachdem diese Konstruktion für die Gruppe nicht von Sinn zu sein scheint, verlässt die Gruppe den Bauernhof und kehrt, den Buchbeladenen Wagen von den Pferden ziehen lassend, ins Dorf zurück.

Von Ulmenstein zeigt ein grosses Interesse an den Tagebüchern Müllers.

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Die Suche nach weiteren Kultisten - und ein neuer Freund

Ein Plan wird ausgeheckt; die Dorfbewohner werden versammelt, von den Machenschaften Müllers (und den Funden in seinen Haus) informiert und anschliessend dreifach durch Magie überprüft: Magie entdecken, um auszuschliessen, dass sie durch Zauber oder Gegenstände geschützt sind, eine Zone der Wahrheit, um sie um Mitwissen, Täterschaft oder Verwicklung in Müllers Machenschaften oder seiner Ermordung wissen oder involviert sind und Böses Entdecken zu Sicherheit,

Die Bewohner von Niederwaldstätten werden versammelt und Omar informiert sie, bevor die Überprüfung beginnt.

Die Bevölkerung übersteht die Befragung; keine Zauber oder magische Gegenstände, keine Lügen, keine Bösen Gesinnungen.

Beim Mittagessen im Gasthaus wird Omar von Pirmin Schudel angesprochen, dem Besitzer von Niederwaldstetten’s Gemischtwarenladen.
Dieser scheint von dem Drachenköpfigen so sehr begeistert zu sein – und will sich ihm anschliessen,

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Blut und Bücher

Die Gruppe kehrt zu Müller’s Hof zurück – aus unerfindlichen Gründen wiederum mit dem bücherbeladenen Wagen.

23. Marpenot

Der zweite Zauber wird gebannt. Schudel scheint die Knöpfe ungemein interessant zu finden, kommt jedoch innerhalb der ihm gesetzten Zeit zu keinem befriedigenden Ergebnis.
Davon, den Quader mit Gewalt zu öffnen, hält er jedoch nichts. Im Gegenteil, der ehemalige Ladenbesitzer scheint ein erstaunliches Verständnis für die Mechanik zu haben – was jedoch Monus und Baharel nicht sonderlich zu interessieren scheint. Beide bevorzugen die brachialere Methode.

Ein feiner Riss im Stein nach der Bearbeitung durch Monus weint Blut. Ein weiterer Schlag schlägt ein Loch in den Quader und ein Schwall Blut quillt heraus.

Unter den Quader scheint sich ein Reservoir zu befinden; mindestens 2m tief – und angefüllt mit Blut.

Während Monus und Omar sich die Nacht mit Wache halten um die Ohren schlagen, liesst Ruki die Tagebücher.

Der letzte Band der Tagebücher (0.5 Jahre)
Immer wieder neue (1-2/Woche) Fleischlieferungen gebracht von Sedui, frisch zum Verarbeiten, wobei er den Abfall immer wieder mitgenommen habe; der Behälter fülle sich so langsam.

Der vorletzte Band beginnt ca, vor drei Jahren.
Die Nachforschungen sind schwierig und allgemeines Gejammer. Etwa vor 21/2 Jahren erhielt er Post von S.: Er werde in zwei Wochen kommen, um die Apartur mit seinen Helfern aufzubauen. Zu 5 kamen sie Mitten in der Nacht und bauten die Opferstätte im Keller auf. Nach der Montage verschwinden S. und seine Gehilfen, um nicht geshen zu werden / Verdacht zu erregen schlugen sie es aus, zu bleiben.
Die Bedienung der Apparatur wurde ihm erklärt.
Er wartet nun auf die erste Lieferung von S.
S. brachte zwei hilflose aber bewusste: Also im Perfekten Zustand, Zusammen mit seiner Frau Sarah werden die beiden geopfert – ein guter Start aber es brauche noch viel mehr.
S. komme jeweils Mitte und Ende Woche mit neue.
Sarah ist die Ritualmeisterin, er der ‚Mechaniker“.

24. Marpenot
Ruki teilt die Ergebnisse ihrer durchlesenen Nacht den anderen beim Frühstück mit.
Pirmin ist erstaunt; er habe in den letzen drei Jahren nie etwas bemerkt – und findet es erstaunlich, dass so etwas praktisch vor seinen Augen abspielte

Monus legt sich in einem Feld auf die Lauer, Omar plaudert mit Pirmin, während Ruki sich ein paar Stunden aufs Ohr legt.

Die drittletzte Tagebuch nimmt sich Ruki nach dem Mittagessen vor; dieser reicht ca. 7 Jahre zurück
Etwas wurde für sie gefunden, ein Hof in der Nähe von Niederwalstetten. Diesen werden sie beziehen und ihre Forschungen nach dem Grab vorantreiben und den Saft für das Ritual sammeln. Ein S.D. werde sich bei ihm melden,
Ansonsten jammert er über seinen neuen, rustikalen Lebensstil; offenbar hatten er und Sarah einen wesentlich gehobeneren Lebenstandart, bevor sie hieher kamen.
Ein Brief von seinem Meister instruiert ihn darin, wie er mit S.D. Kontakt aufnehmen könne,
Müller scheint sehr von S.D. eingenommen; S.D. sei sehr konsequent und mit Feuereifer bei der Sache. Charakterlich scheint S.D. Sahra ähnliicher als ihm – wie es sich schon von drei Jahren gezeigt habe.
Die Plannung für den Altar zu Saftgewinnung läuft an.
Mehr Gejammere – wobei das einzige nützliche ist, dass es mehrere solche „Stationen“ (zur Saftgewinnung ?) über den Kontinent verteilt gibt.

Der erste Band nimmt sich Ruki am Abend vor; dieses beginnt etwa vor 20 Jahren und umfasst ca. 4 Jahre.
Er scheint unglücklich mit seinem Kult; die Anführer des Drachenkultes sind ihm zu langsam, verschwenden die Zeit mit Debatten und interenen Machtspielen anstatt einen Drachenleichnam zu erwecken,
Er habe mit Res über dies geredet und dieser teilte seine Meinung, hat aber auch noch kein Plan, was anders gemacht werden konnte. Aber er sucht Sympathisanten innerhalb des Kultes, um das Ziel schneller zu erreichen – und die alten Schriften sprechen von Wegen, wie dies schneller erreicht werden kann.
Mindestens eine der Komponenten ist bekannt: Lebenssaft, was eigentlich nur Blut sein kann, wie es im Libram Reanimatione Draconis steht. Die Menge ist schwer abzuschätzen; 200 K – was damit genau gemeint ist, ist ihm nicht bekann.

Res hat Sympathisanten aus dem Kult gefunden und wird als Koordinator fungieren – und weitere rekrutieren.

Res hat Probleme, weitere Mitglieder aus dem Kult zu rekrutieren; viele sympathisieren nicht mit ihren eher radiaklen Zielen. Dennoch ist er davon überzeugt, dass Res weitere Anhänger finden werde.

Er hat Sarah kennen gelernt, eine Kultistin aus dem Norden, die Res hierher gebracht hat,

Er hat Sarah bekommen; sein erster Eindruck war akkurat; sie hat was auf dem Kasten. Sie hat ihn auch bei der Forschung nach dem Schnell-Ritual unterstützt. Übliches Nekromantengeschwafel über Sinn des Todes und was darüber hinaus ist.

Der Zweite Band beginnt vor ca. 16 Jahren und umfasst ~3 Jahre.
Die Rekrutiereung und geeographische Ausweitung laufen beide auf Hochtouren, die meisten aus den Rängen des Drachenkultes.
Res übernimmt mehr und mehr die Führung der Splittergruppe und koordinieert immer mehr – und das, obwohl er selbst viel reist.

Nach Jahren des Plannens ist immer noch nichts geschehen. Res wurde umgebracht / untotifiziert – verdienterweise.
Ein neuer Chef mit einem Richtungswechsel.
Sarah unterstützt ihn weiterhin und war federführend an der Absetzung von Res – und ihr Bruder wurde Interimsanführer.
F. hat seine Helfer bestimmt, die ihn bei der Rekrutierung unterstützen bez. diese Aufgabe übernehemen, so dass er organisatorisch stärker tätig werden kann.

Für das Ritual ist die Reanimation möglichst vieler Untote vorteilhaft. F. sorgt dafür, dass die Kultisten entsprechend ausgebildet werden.

Er selbst organisiert und leitet einige dieser Ausbildungen, während Sarah sich um praktische Belange kümmert. Eine zentrale Basis gut ausgebildeter Leute ist essentiell.

Band drei beginnt vor 13 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Die Interimslösung mit Fabian ist gar nicht so schlecht; er könnte sich vorstellen, dass er sich zum neuen Anführer mausert.
Die Ausbildung läuft gut, er hat immer weniger mit der Ausführung und mehr und mehr mit Forschung und Koordiantion zu tun.

Nebst der Reanimation Untote nicht nur Masse sondern auch Qualität von entscheidenter Bedeutung ist.
Die Beschaffung geeigneter Materialien ist jedoch schwierig, da das Ergebnis stets vom Grundmaterial ahängt. Lokale Legenenden werden für geigntete Materialien durchsucht.

Grundsätzliche ist die Erweckung eines Drachenleichnams identisch zur Erschaffung eines Lich, scheint es.

Band vier beginnt vor 12 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Ein gewisser Sedui entwickelt sich mehr und mehr zur rechten Hand des Anführers; Sedui scheint ein Organisatorisches Genie zu sein.
Kürtzliche Gespräche mit dem Chef ergaben, dass er Susail verlassen solle um im Nord-Osten lokale Legendenforschung voranzutreiebn – um einen best. Kriegsverbrecher. Obwohl er den Sinn einsieht, ist er von dieser Idee nicht begeistert.

27. Marpenot

Band fünf beginnt vor 11 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Die Entscheidung ist getroffen; Sarah und er sollen nach Niederwaldstetten aus den og Gründen. Ggf. wird dort ein Behältnis für den Lebenssaft gebaut.

Band sechs beginnt vor 10 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Er bereitet sich auf seinen Exodus vor, u.a. Bücher. Der Chef meint, er müsse Bauerntätigkeiten erlenen (Tarnung).
Sarah scheint begeistert von dem Exodus nach Niederwaldstetten – auch wenn er nicht versteht, warum. Chef und Sedui sind der Meinung, dass es gut sein, dass er hieher geschickt werde. Drei Jahre Vorbereitung für den Umzug sind noch eingeplannt.

Band sieben beginnt vor neun Jahren und erstreckt sich über 2 Jahre.
Der Hof wurde vorbereitet; Kontakt mit dem Chef wird über Brieftauben fabriziert.
Kommunikation von ihm zum Chef solle immer über S. laufen; der Chef hat sich vom Fussvolk distanziert – und ist nicht mehr in Susail. Er hatte schon lange keinen direkten Kontakt mehr mit dem Chef.

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Höflichkeit gehört nicht zur Ausbildung

28. Marpenot
Omar und Pirmin machen einen Abstecher nach Niederwaldstetten und kehren mit von Ulmenstein zurück.
Der Dorfpriester beginnt, ebenfalls zu lesen und findet in den Forschungsnotizen eine Karte. Diese ist jedoch relativ nutzlos, da sie keinen Bezugspunkt zu haben scheint – zumindest keinen, der von Ulmenstein oder Ruki erkennt.

Nach Sonnenuntergang kehrt Baharel von seinem Jagdausflug in Begleitung dreier anderer Kelevoriten zurück, sagend, dass er ‚Verstärkung’ dabei habe.

Diese folgten angeblich einem Hilferuf von von Ulmenstein. Einer der drei – mit Vernarbten Gesicht und ohne offensichtliche Rüstung – schüttelt von Ulmenstein’s Hand und nimmt diesen mit in ein Nebenzimmer.
Die beiden anderen bleiben – mit gezogenen Waffen – vor der Türe stehen, ein Umstand, der weder Monus noch Ruki sonderlich zusagt. Auch Baharel ist ein wenig angesäuert.
Auf Monus Aufforderung hin, entweder die Waffen wegzulegen oder draussen zu warrten, reagieren die beiden nicht.

Einer der beiden öffnet die Türe – wo Omar mit gezogener Waffe steht. Der Drachenköpfige entwaffnet ihn. Monus macht das Selbe mit dem anderen.

Die Versuche der beiden, mit blossen Händen anzugreifen, sind nicht sonderlich erfolgreich.
Der Vernarbte kehrt aus dem Nebenzimmer zurück und versucht, die Gruppe mit einem Schlafzauber auszuschalten – was selbstredend erfolglos bleibt.
Ruki warnt den Vernarbten, dass noch eine solch unüberlegte Aktion drastischere Konsequnzen haben wird.
Von Ulmenstein scheint entsetzt und meint, dass hier etwas falsch gelaufen sei, dass alles nur ein Missverständnis sei…

Die konfliktgeladene Situation löst sich nur langsam auf, doch am Ende sitzen alle zusammen am Tisch.

Gauis, der vernarbte Magieanwender, Renus der Alte und Saleon ist der jüngere der beiden Schläger, wurden in Folge von von Ulmenstein’s Hilferuf entsandt, auf Befehl Bulet Roderich’s.
Ruki instruiert die Neuankömmlinge in grobe Zügen über den Inhalt der Tagebücher, wobei sie Details und Namen bewusst weglässt.
Gaius möchte den Altar in Augenschein nehmen und tut dies in Begleitung von Baharel und Monus.
Die beiden Schläger bleiben unter effektiver, wenn auch höflicher, Bewachung Omars und Rukis oben zurück.
Gaius und von Ulmenstein diskutieren mögliche Orte, die die Karte darstellen könnte, von den Distanzen ausgehend, die darauf notiert sind.
Nicht sonderlich überraschend kommen sie zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

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Diplomatie: Ein Fremdwort

3. Uktar

Nach einigen Tagen der Reise erreichen sie Susail nach Einbruch der Dunkelheit
Die Gruppe nächtigt im Schlüssel.

4. Uktar

Die Gruppe besucht Bulet Roderich und Baharel berichtet von den Vorkommnissen.

Roderich scheint schon Berichte von der Schisma innerhalb des Drachenkultes zu haben, jedoch nichts Genaues; scheinbar hat der Kelemvor Orden schon Berichte davon zu haben.
Roderich fragt nach den Tagebüchern, Forschungsnotizen und dem Libram; die Geschichtsbücher interessieren ihn nicht.

Die Geschichtsbücher werden für 950GM verkauft – ein mehr oder minder adequater Preis.

Nach einem Kommentar von Ruki bezüglich des Wertes von Büchern entbrennt eine Diskussion darüber, ob das Libram tatsächlich einfach „nur“ Pulet (oder Omar, der das Buch seinen „Leuten“) überlassen werden soll.
Baharel plädiert nach wie vor dafür, das Libram zu zerstören. Monus ist der Ansicht, dass das Buch verkauft werden solle – ggf. auch Gruppenintern, solange er Gold dafür kriegt.

Das Besitz des Libram ist in Susail / Cormyr verboten (und demzufolge, der Handel damit), was die ganze Sache ein wenig komplizierter macht. Natürlich sind Kirchen von dieser Regel ausgenommen – ein Umstand, der Ruki unverständlich erscheint: Gesetzte sollten ihrer Ansicht nach für alle gelten.
Der Verkauf des Libram an den Kelemvortempel wird vorgeschlagen. Baharel und Monus sprechen sich dafür aus, das Buch Pulet zu verkaufen oder zu zerstören. Omar und Ruki dafür, dass Buch zu verkaufen oder sonst ‚zu behalten’.

Pulet ist mit Omar’s Forderung von 10k GM nicht unbedingt einverstanden und bittet um eine Unterredung unter vier Augen mit Baharel.

Baharel geht mit einer Ausflucht

Wartet bis morgen“

an den anderen vorbei.
Die Gruppe stellt ihn im Gasthof zur Rede.

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