Drachenkult-Schisma

Ein Aufbruch mit Eile und Weile

9. Uktar

Beim Frühstück erreicht Ruki eine Nachricht von Baharel; angeblich habe er neue Informationen – und warte draussen. Die Tatsache amüsiert die Magierin; in ihrem Zimmer liegt eine Botschaft, die sie dem Kelemvoriten zukommen lassen wollte. Die Arbeit hätte sie sich sparen können.

Nach kurzer Unterredung mit Monus und Omar lässt Ruki Baharel in ihr privates Speisezimmer bringen.
Der Kelemvorit – angetan mit schmutzig-abgetragener Kleidung – besucht die anderen und berichtet, dass Roderich’s Studium der Forschungstagebücher einen möglichen… Ort für… was auch immer… ausfindig gemacht hat.
Omar und Monus sind vehement dafür, die Stadt sofort zu verlassen; dass dabei die geleistete Arbeit im Bezug auf den Verkauf des gefälschten Buches komplett den Bach ab geht, scheint den beiden ziemlich gleichgültig.

Baharel würde sich den anderen – zumindest für diese Untersuchung – wieder anschliessen. Das hingegen nehmen sowohl Monus als auch Omar ohne mit der Wimper zu zucken hin.

Logischen Argumenten sind die beiden Halb-Tiere nicht wirklich zugänglich – und Ruki resigniert, nachdem Omar kurzerhand eine Proviantbestellung sowie die Bereitstellung des Wagens für zwei Stunden später in Auftrag gibt.
Während Baharel zum Tempel zurückkehrt, um sich vorzubereiten, packt Ruki ihre Habseligkeiten zusammen.

„Da die andere Vernunft kapituliert, geht ich ins Kloster.“
Baharel, nachdem Ruki resigniert hatte und jegliche weitere Diskussion mit Omar und Monus ablehnte.

Ein Bote des Tempels erreicht den Gasthof und bringt eine Botschaft Baharels; es scheint, dass der Kelemvortempel gewisse Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung stellen würde, dafür jedoch Zeit brauche (ausser für die erwählte Waffe Kelemvor’s: Dem Bastardschwert). Zudem könne das Verlassen der Stadt ‚problematisch’ sein.

Ruki teilt dies erst Omar und anschliessend Monus mit – und zumindest ersterer ist plötzlich von der Aussicht, noch zu warten, ganz angetan.
Ruki meint provozierend, dass er doch zuvor am liebsten sofort aufgebrochen wäre; Bastardschwerter seine doch verfügbar und weitere Verzögerungen sollten vermieden werden.

Nach einem Moment lenkt Ruki ein und überlässt es den beiden Halb-Tieren, ihre ‚Wunschliste’ anzufertigen.
Das Resultat ist – wie erwartet – eine Sammelsurium an… Dingen. Ruki mischt sich da nicht ein.

Die Rückmeldung aus dem Tempel ist: ein +1 Bastardschwert, ein +1 Langschwert, ein +1 Morgenstern und ein Schutzring +1 sowie 2 Unsichtbarkeits-, 2 Bärenstärke und 3 Heiltränke.
Diese Ausrüstung ist auch entsprechend die Bezahlung für diesen… Auftrag.

10. Uktar

Die Gruppe bringt den Tag herum und schleicht sich um Mitternacht zum Hintereingang des Tempels, um die Waren in Empfang zu nehmen.

11. Uktar

Die Gruppe bricht früh morgens – um halb acht – auf und verlässt die Stadt. Mit ihrem Wagen.
Ruki lässt ihr altes Katana im Gasthof verwahren; auch wenn die Klinge ihre Magie verloren hatte, so hat die Magierin keinesfalls vor, ihre treue Klinge zu verkaufen. Stattdessen plant sie, nach ihrer Rückkehr das vom Tempel erhaltene Schwert in Zahlung zu geben, um die Magie ihres Schwertes wieder herstellen zu lassen.
Ruki und Monus nutzen verschiedene Möglichkeiten, um unsichtbar aus der Stadt zu kommen; erstere mittels eines ihrer Zauber, zweiter mittels eines des Trankes.

12. Uktar

Die Gruppe nächtigt in einem Gasthof in Nähe des Zielortes und bricht am Morgen zu dem vermuteten Zielort auf.

Nach langen Stunden durch den Wald erreicht die Gruppe den Rand eines Hochplateaus, dessen Verlauft sie folgt, bis sowohl Ruki als auch Monus der Meinung sind, am (Fusse des) Zielortes angelangt zu sein.
Baharel und Omar sind anderer Meinung und lassen sich nicht überzeugen – nicht, dass sich Ruki nach der letzten Diskussion mit dem Drachenköpfigen lange mit Reden aufhält.
Während Baharel und Omar weiter gehen, nehmen Ruki und Monus die Klippe genauer in Augenschein – und nachdem der Halb-Minotaur sie erklommen hat, stellt sich heraus, dass die beiden Recht hatten; ein Gebäude befindet sich auf dem Plateau, von unten nicht wirklich sichtbar.

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Von Gourmets und Kaschemmen

Omar bleibt bei seiner Weigerung und verlässt das Posten der Stadtwache, während Monus bei dem gefassten Plan mitmacht.
Ruki und Monus werden in die Zelle geführt.

Monus unternimmt ein paar Versuche, sich mit einem der anderen Gefangenen anzufreunden – ohne jedoch allzu grossen Erfolg, da seine Erscheinung zu… einschüchternd auf die anderen wirkt.

Die Nacht in der Zelle verläuft ansonsten ohne besondere Vorkommnisse.

7. Uktar
Monus und Ruki kehren in den Schlüssel zurück um, nach einem Bad, zu Frühstücken.
Monus verlässt anschliessend den privaten Esssaal, den die Gruppe seit dem Beginn ihres Einzugs in den Schlüssel in Beschlag genommen hatte und betritt den öffentlichen Speisesaal. Dort gibt er eine Runde Milch aus – und beklagt sich anschliessend lautstark über die Behandlung durch und Unfähigkeit der Stadtwache – und den fehlenden Komfort im Gefängnis.

Ob der Schlüssel der ideale Ort für ein solches Spektakel ist, ist fragwürdig; angesichts der Preisklasse und dem Ruf, der beste Gasthof der Stadt zu sein, dürfte es eher unwahrscheinlich sein, dass sich allfällige Informanten des Kultes dort herumtreiben. Ausser natürlich, dass sie bereits auf die Gerüchte und die von Ruki gelegte Spur gestossen sind.

Am Nachmittag wird die Fälschung geliefert – und scheint, zumindest wenn man mit dem Original nicht vertraut ist – durchaus passabel; der Einband wirkt überzeugend und auch die Seiten sind von entsprechendem Alter und zeigen angemessene Abnutzungs- und Gebrauchsspuren.

Am Abend spricht sich Monus dafür aus, den „Bären“ zu besuchen, eine der übelsten Kaschemmen der ganzen Stadt. Der Minotaur denkt, dass man den Kultisten Gelegenheit geben müsse, die Gruppe anzusprechen. Ausserhalb der elitären Gesellschaft des Schlüssels – dem besten Gasthaus der Stadt.

Omar setzt sich unterwegs mit der Bemerkung ‚Er müsse sich noch um etwas kümmern’ ab. Monus und Ruki sind im Bären ein wenig… deplaziert.
Zwei bis drei Stunden später verlassen die beiden die Kaschemme wieder; das einzige von auch nur entfernstetem Interesse ist, dass sich scheinbar ein Drachenköpfiger als Eskorte für Händler verdingen will.
Das Angebot ist dem Klientel des Bären jedoch suspekt und die Resonanz dementsprechend schlecht.

8. Uktar

Omar berichtet beim Frühstück, worum es sich bei seiner ‚Angelegenheit’ gehandelt hatte; offenbar hatte jemand Monus und Ruki verfolgt. Aber durch die Anwendung von

miesen Anti-Verfolgungstricks

entkam er dem wachsamen Auge des Drachengeborenen.

Ein nervenzehrendes Wartespiel beginnt, denn zu offensichtlich soll die Spur der vermeintlichen Buchräuber nicht werden; es ist an den Kultisten, nun ein wenig aktiver zu werden.

Obwohl… Ruki denkt sich, dass es noch einen Ort geben könnte, wo ein paar Köder ausgeworfen werden könnten; beim Legen ihrer ersten Spur hatte sie mit einem Händler Kontakt, der alles besorgen könne – für den richtigen Preis.
Wenn man diesem ‚Händler’ gegenüber erwähnte, dass ein Käufer für das Libram gesucht werde…
Doch wer soll mit jenem Händler Kontakt aufnehmen ? Sie selbst fällt aufgrund der ersten Begegnung mit ihm aus. Monus und Omar sind beide ein wenig auffällig und aufgrund ihrer intellektuellen… Idiosynkrasien vermutliche keine gute Wahl.
Das Anfrage könnte natürlich auch über einen Boten gemacht werden – doch das birgt zu viele Risiken, als dass Ruki sich mit dieser Idee anfreunden kann.

Ausser vielleicht, wenn dieser Bote ein verkleideter Baharel wäre…

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Wiedervereinigung

Während Omar und Ruki die Lage besprechen, kehrt überraschenderweise Baharel zurück – mit einem Angebot bewaffnet; die Kirche Kelemvors bietet 250GM Entschädigung für ‘geleistete Dienste’ für jeden von ihnen – allerdings nur, falls die Gruppe sich bereit erklärt, weiter mit der Kirche Kelemvors zusammenarbeitet.
Diese weitere „Zusammenarbeit“ besteht vorerst darin, Augen und Ohren offenzuhalten – und darauf zu warten, dass Kultisten den ersten Kontakt herstellen; Roderich hat durchsickern lassen, dass den Kelemvoriten das Libram gestohlen wurde – und dass es nun möglicherweise zum Verkauf stehe.

Nachdem Baharel die Grundidee erläutert hat, fragt er Ruki, ob sie als Verkäuferin auftreten würde. Die Magierin wäre grundsätzlich dazu bereit – falls sie sämtliche Informationen zur Verfügung gestellt bekommt – sowohl über den Inhalt der Bücher als auch über alle gestreuten Gerüchte, die Details des angeblichen Einbruches sowie eine ausgezeichnete Fälschung des Libram,
Auch ein ausgefeilter Plan ist eine Bedingung, die sie stellt.
Baharel stimmt diesen Bedingungen – unter dem Vorbehalt, dass Roderich anderer Meinung sein könnte – zu.

Ebenfalls besteht Ruki darauf, dass bis auf weiteres sämtlicher Kontakt zwischen den Kelemvoriten und ihr abgebrochen werden muss.

Nachdem ein Bote mit dem Einverständnis Roderichs’s (sowie dem versprochenen Gold) vorbeigekommen ist (und ihr mitgeteilt hatte, dass es zwei Tage dauern werde, bis die Fälschung angefertigt sei) macht sich Omar auf in den Spa-Bereich des Schlüssels. Ruki, währenddessen, zieht sich auf ihr Zimmer zurück, um für sich zu planen…

Nach dem Abendessen betritt ein Trupp Stadtwachen den Gasthof und bittet Omar und Ruki, ihnen ein paar Fragen zu beantworten – auf der Wache.

Der Ausflug nimmt keine gute Wendung; die Kooperationsbereitschaft der beiden verflüchtigt sich als ein weiterer Mitarbeiter der Wache während der Befragung einen Zauber wirkt, von dem der Wachhauptmann behauptet, dass er Lügen und Unwahrheiten enthüllen solle. Ruki, eine hervorragend ausgebildtete Magierin, erkennt, dass es sich um einen Zauber handelt, der ihre moralischen und ethischen Einstellungen enthüllen soll (Gesinnung Erkennen).
Sowohl Ruki’s als auch Omar’s Antworten werden mehr und mehr zu Ausflüchten und nichtssagenden Äusserungen.
Nach kurzer Zeit werden die beiden – mit der Auflage, die Stadt bis zum nächsen Tag nicht zu verlassen – wieder weggeschickt.

6. Uktar

Nachdem sie einfache, lokale Kleidung gekauft hat, vebrringt Ruki den Morgen damit, sich nach zahlreichen Tränken und Schriftrollen zu erkundigen – wobei jede bei einem Einbruch verwendbar wäre; Unsichtbarkeitstränke, Tränke des Spinnenkletterns, Schriftrollen mit Zaubern, die Fallen finden, Schösser öffnen oder magisch Verborgenes entdecken.
Auch verschiedene andere Substanzen alchemistischer Natur sind auf ihren angeblichen Einkaufszettel, sowie „Schlosser-Werkzeuge“.

Das Ziel der jungen Frau ist es, eine mehr oder minder deutliche Spur zu legen, damit ihr Auftritt als Verkäuferin des Libram eine gewisse Glaubhaftigkeit bekommt, sollten die Kultisten sich die Mühe machen, dies zu überprüfen.

Nach ihrer Einkaufstour kehrt Ruki in den Schlüssel zurück, um ein Mittagsmahl einzunehmen.
Kurz nach dessen Beendigung erkundigen sich zwei Stadtwachen nach ihr und bitten die junge Kara-Turerin, sie zu begleiten.
Omar folgt Ruki, wenn auch nicht gerade mit Feuereifer.

Wachhauptmann Saldin erwartet Ruki bereits.
Saldain scheint sich jedoch nicht sicher zu sein, was genau er mit diesem Gespräch bezweckt; seine Fragen wechseln zwischen spezifischen Erkundigungen und oberflächlichen Anschuldigungen hin und her,
Nachdem Ruki, diese Verhör bereits als weiteren Punkt ihrer ‚Verkäuferpersona’ ansehend und ihre Antworten unter diesem Gesichtspunkt formulierend, den Fragen Saladins für einige Zeit ausgewichen oder mit nichtssagenden Ausflüchten beantwortet hat, konfrontiert sie Saladin damit, was er eigentlich von ihr wolle; sie sei möglicherweise bereit, als Konsiliarin zu fungieren, doch ganz bestimmt nicht ohne Bezahlung.

Der Wachhauptmann überlegt sich diesen Vorschlag und räumt schliesslich ein, dass ein solches Arrangement im Bereich des Möglichen läge.

Saladin führt Ruki zum Kelemvortempel und schildert in groben Zügen, was vorgefallen sei: Der Dieb sei vermutlich am Gebäude hinaufgeklettert, hat ein Fenster eingeschlagen, etwas genommen und ist damit verschwunden.
Der Wachhauptmann vermeidet es tunlichst, das gestohlene Objekt genauer zu definieren, während er gleichzeitig versucht, Informationen zu den Geschäften zwischen Ruki und Roderich zu bekommen – Informationen, die Ruki dem Wachhauptmann, sich auf das Handelsgeheimnis der Stadt berufend, konsequent vorenthält.

Nach der Rückkehr zu den Gebäuden der Stadtwache ändert Saladin seine Taktik und versucht, durch Einschüchterung Druck auf Ruki auszuüben; zwar sei der Handel in Susail im Allgemeinen frei, gewisse Güter seien davon jedoch ausgenommen.
Die Anspielung auf das Libram entgeht der Kara-Turerin nicht, doch sie lässt sich davon nicht im Geringsten beeindrucken; das Wissen, dass Roderich nicht nur ein entschiedenes Interesse an diesem Plan sondern als eine zentrale Figur darin verwickelt ist, reicht der jungen Frau, um alle Einschüchterungsversuche Saldins mit einem Schulterzucken vom Tisch zu wischen. Jeder Versuch, sie zu belangen würde den Kelemvortempel und Roderich ins Rampenlicht rücken – und damit Roderich’s Plan, einen Zugang zu den Kultisten zu finden, verunmöglichen.
Die ‚Verhandlungen’ gehen noch ein, zwei Stunden weiter, bevor Ruki’s Geduld erschöpft ist und sie den Wachhauptmann vor ein Ultimatum stellt: Entweder er komme auf den Punkt, engagiere sie als Konsiliarin – mit einer definitiven Abmachung zur finanziellen Entschädigung – oder sie gehe.

Saladin druckst herum und führt mangelndes Vertrauen als einen Hinderungsgrund an, woraufhin Ruki ihr mangelndes Vertrauen in ihn anführt und sämtliche weiteren Verhandlungen und Gespräche ablehnt.
Der Wauchhauptmann fragt, wie er denn seine Vertrauenswürdigkeit beweisen solle.

Ruki meint lapidar, sie glaube nicht, dass Roderich ihm vertraut, dass er überhaupt nichts wisse – unter anderem, nicht einmal was gestohlen worden sei.

Am Ende seiner Geduld bittet Saladin Roderich zu kommen.

Ruki spricht alleine mit dem Kelemvorit und erklärt ihm die Situation, bevor sie fragt, ob er dem Wachhauptmann vertraue – und ihn in den Plan einweihen wolle. Erkennend, dass ein Verbündeter in der Stadtwache durchaus von Vorteil sein könnte, schlägt Ruki sogar vor, dass Saladin’s Hilfe dem Plan von Nutzen sein könnte.

Nach kurzem Nachdenken stimmt Roderich zu und Saladin wird, nachdem er zur Geheimhaltung angehalten wurde, eingeweiht.
Der Wachhauptmann scheint erstaunt über das Ausmass des Planes, von dem er bloss hier und dort ein Fragment gesehen hatte, doch er fasst sich schnell wieder und schlägt vor, dass eine Nacht in ‚Beugehaft’ die Glaubwürdigkeit Ruki’s als Verkäuferin steigern könnte.
Ruki stimmt zögernd zu – hauptsächlich, weil sie davon überzeugt ist, dass eine gewöhnliche Zelle nicht in der Lage ist, jemanden mit ihren Fähigkeiten zu halten.
Omar hingegen lehnt Gefangenschaft, auch nur für eine einzige Nacht, entschieden ab.

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Getrennte Wege

5. Uktar

Nach einer geruhsamen Nacht – welche Baharel, vermutlich aus Protest, nicht im Gasthaus verbracht hat – wird das restliche Gold beim Antiquar kassiert – und Monus, Omar und Ruki bemerken die Abwesenheit Baharels.

Während Monus sich über die Glaubensgrundsätze Helms informiert, warten Omar und Ruki auf die Rückkehr des schmollenden Kelemvoriten; Ruki ist der Meinung, dass der Priester seinen Teil des Verkaufserlöses der Bücher erhält.

Im Verlauf des Nachmittages teilt Ruki den Verkaufserlös der Bücher und geht in den Kelemvortempel – zum einen, um Baharels Entscheidung inn Erfahrung zu bringen, zum anderen, um ihm seinen Anteil auszuhändigen.

Nach einem kurzen Gespräch mit dem Priester sieht sich Ruki gezwungen, ihm zuzustimmen: Ein Kampfgefährte, auf den man sich nicht völlig verlassen kann, ist ein zu grosser Risikofaktor.
Baharel händigt ihr die gesammelten Münzen aus Oberwaldstetten aus.
Anschliessend wünschen sich die beiden alles Gute für die Zukunft, bevor Ruki den Tempel verlässt.

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Konflikt in den eigenen Reihen

Die Diskussion, die daraus resultiert, droht die Gruppe zu spalten; was auch immer für einen Floh Pulet Baharel ins Ohr gesetzt hat, der Kelemvorit ‚muss sich überlegen, ob die Gesellschaft der anderen noch weiter vertretbar sei’.

Baharel äussert einige schwere (und verletzende) Worte; er unterstellt den anderen, bloss aus Goldgier zu handeln, sich nicht im Geringsten um die Vernichtung der Untoten zu kümmern, etc.

Die Diskussion eskaliert, als Monus aus dem Raum stürmt, seine Absicht deutlich machend, dass er nun zum Tempel gehe und das Buch mitnehme und zerstöre oder sich die ganze Nacht darauf setzte.
Für Monus, Omar und Ruki ist es nicht akzeptabel, dass Pulet einen ‚gratis Nutzen“ vom Buch hat.
Die Gruppe macht Baharel verständlich (oder versucht es zumindest), dass ein jeder von ihnen zwar gewisse Grundsätze Kelemvor’s akzeptiert und mit ihnen sympathisiert, aber keiner von ihnen ein Kelemvoranhänger sei.

Die beiden kehren zurück und berichten vom Stand der Dinge.
Omar und Baharel haben das Buch verbrannt; Pulet sei nicht sonderlich kooperativ gewesen. Zudem vermutet Omar, dass Pulet zumindest einige Passagen kopiert habe.
Der Kelemvorit habe versucht, sie mit Worten zu verwirren; er sprach von zukünftigen Belohnungen und Aufträgen, die auf sein Wort hin zugewiesen werden könne.
Ein… seltsamer Vorschlag, in Ruki’s Augen; sie hat schliesslich nicht die Absicht, Teil einer Privatarmee oder Schlagtruppe eines Kelemvoriten zu werden; auch wenn sie die Einstellung des Kelemvorordens bezüglich Untoten teilt, ist dies für andere Aspekte des Ordens nicht gegeben.

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Diplomatie: Ein Fremdwort

3. Uktar

Nach einigen Tagen der Reise erreichen sie Susail nach Einbruch der Dunkelheit
Die Gruppe nächtigt im Schlüssel.

4. Uktar

Die Gruppe besucht Bulet Roderich und Baharel berichtet von den Vorkommnissen.

Roderich scheint schon Berichte von der Schisma innerhalb des Drachenkultes zu haben, jedoch nichts Genaues; scheinbar hat der Kelemvor Orden schon Berichte davon zu haben.
Roderich fragt nach den Tagebüchern, Forschungsnotizen und dem Libram; die Geschichtsbücher interessieren ihn nicht.

Die Geschichtsbücher werden für 950GM verkauft – ein mehr oder minder adequater Preis.

Nach einem Kommentar von Ruki bezüglich des Wertes von Büchern entbrennt eine Diskussion darüber, ob das Libram tatsächlich einfach „nur“ Pulet (oder Omar, der das Buch seinen „Leuten“) überlassen werden soll.
Baharel plädiert nach wie vor dafür, das Libram zu zerstören. Monus ist der Ansicht, dass das Buch verkauft werden solle – ggf. auch Gruppenintern, solange er Gold dafür kriegt.

Das Besitz des Libram ist in Susail / Cormyr verboten (und demzufolge, der Handel damit), was die ganze Sache ein wenig komplizierter macht. Natürlich sind Kirchen von dieser Regel ausgenommen – ein Umstand, der Ruki unverständlich erscheint: Gesetzte sollten ihrer Ansicht nach für alle gelten.
Der Verkauf des Libram an den Kelemvortempel wird vorgeschlagen. Baharel und Monus sprechen sich dafür aus, das Buch Pulet zu verkaufen oder zu zerstören. Omar und Ruki dafür, dass Buch zu verkaufen oder sonst ‚zu behalten’.

Pulet ist mit Omar’s Forderung von 10k GM nicht unbedingt einverstanden und bittet um eine Unterredung unter vier Augen mit Baharel.

Baharel geht mit einer Ausflucht

Wartet bis morgen“

an den anderen vorbei.
Die Gruppe stellt ihn im Gasthof zur Rede.

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Höflichkeit gehört nicht zur Ausbildung

28. Marpenot
Omar und Pirmin machen einen Abstecher nach Niederwaldstetten und kehren mit von Ulmenstein zurück.
Der Dorfpriester beginnt, ebenfalls zu lesen und findet in den Forschungsnotizen eine Karte. Diese ist jedoch relativ nutzlos, da sie keinen Bezugspunkt zu haben scheint – zumindest keinen, der von Ulmenstein oder Ruki erkennt.

Nach Sonnenuntergang kehrt Baharel von seinem Jagdausflug in Begleitung dreier anderer Kelevoriten zurück, sagend, dass er ‚Verstärkung’ dabei habe.

Diese folgten angeblich einem Hilferuf von von Ulmenstein. Einer der drei – mit Vernarbten Gesicht und ohne offensichtliche Rüstung – schüttelt von Ulmenstein’s Hand und nimmt diesen mit in ein Nebenzimmer.
Die beiden anderen bleiben – mit gezogenen Waffen – vor der Türe stehen, ein Umstand, der weder Monus noch Ruki sonderlich zusagt. Auch Baharel ist ein wenig angesäuert.
Auf Monus Aufforderung hin, entweder die Waffen wegzulegen oder draussen zu warrten, reagieren die beiden nicht.

Einer der beiden öffnet die Türe – wo Omar mit gezogener Waffe steht. Der Drachenköpfige entwaffnet ihn. Monus macht das Selbe mit dem anderen.

Die Versuche der beiden, mit blossen Händen anzugreifen, sind nicht sonderlich erfolgreich.
Der Vernarbte kehrt aus dem Nebenzimmer zurück und versucht, die Gruppe mit einem Schlafzauber auszuschalten – was selbstredend erfolglos bleibt.
Ruki warnt den Vernarbten, dass noch eine solch unüberlegte Aktion drastischere Konsequnzen haben wird.
Von Ulmenstein scheint entsetzt und meint, dass hier etwas falsch gelaufen sei, dass alles nur ein Missverständnis sei…

Die konfliktgeladene Situation löst sich nur langsam auf, doch am Ende sitzen alle zusammen am Tisch.

Gauis, der vernarbte Magieanwender, Renus der Alte und Saleon ist der jüngere der beiden Schläger, wurden in Folge von von Ulmenstein’s Hilferuf entsandt, auf Befehl Bulet Roderich’s.
Ruki instruiert die Neuankömmlinge in grobe Zügen über den Inhalt der Tagebücher, wobei sie Details und Namen bewusst weglässt.
Gaius möchte den Altar in Augenschein nehmen und tut dies in Begleitung von Baharel und Monus.
Die beiden Schläger bleiben unter effektiver, wenn auch höflicher, Bewachung Omars und Rukis oben zurück.
Gaius und von Ulmenstein diskutieren mögliche Orte, die die Karte darstellen könnte, von den Distanzen ausgehend, die darauf notiert sind.
Nicht sonderlich überraschend kommen sie zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

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Blut und Bücher

Die Gruppe kehrt zu Müller’s Hof zurück – aus unerfindlichen Gründen wiederum mit dem bücherbeladenen Wagen.

23. Marpenot

Der zweite Zauber wird gebannt. Schudel scheint die Knöpfe ungemein interessant zu finden, kommt jedoch innerhalb der ihm gesetzten Zeit zu keinem befriedigenden Ergebnis.
Davon, den Quader mit Gewalt zu öffnen, hält er jedoch nichts. Im Gegenteil, der ehemalige Ladenbesitzer scheint ein erstaunliches Verständnis für die Mechanik zu haben – was jedoch Monus und Baharel nicht sonderlich zu interessieren scheint. Beide bevorzugen die brachialere Methode.

Ein feiner Riss im Stein nach der Bearbeitung durch Monus weint Blut. Ein weiterer Schlag schlägt ein Loch in den Quader und ein Schwall Blut quillt heraus.

Unter den Quader scheint sich ein Reservoir zu befinden; mindestens 2m tief – und angefüllt mit Blut.

Während Monus und Omar sich die Nacht mit Wache halten um die Ohren schlagen, liesst Ruki die Tagebücher.

Der letzte Band der Tagebücher (0.5 Jahre)
Immer wieder neue (1-2/Woche) Fleischlieferungen gebracht von Sedui, frisch zum Verarbeiten, wobei er den Abfall immer wieder mitgenommen habe; der Behälter fülle sich so langsam.

Der vorletzte Band beginnt ca, vor drei Jahren.
Die Nachforschungen sind schwierig und allgemeines Gejammer. Etwa vor 21/2 Jahren erhielt er Post von S.: Er werde in zwei Wochen kommen, um die Apartur mit seinen Helfern aufzubauen. Zu 5 kamen sie Mitten in der Nacht und bauten die Opferstätte im Keller auf. Nach der Montage verschwinden S. und seine Gehilfen, um nicht geshen zu werden / Verdacht zu erregen schlugen sie es aus, zu bleiben.
Die Bedienung der Apparatur wurde ihm erklärt.
Er wartet nun auf die erste Lieferung von S.
S. brachte zwei hilflose aber bewusste: Also im Perfekten Zustand, Zusammen mit seiner Frau Sarah werden die beiden geopfert – ein guter Start aber es brauche noch viel mehr.
S. komme jeweils Mitte und Ende Woche mit neue.
Sarah ist die Ritualmeisterin, er der ‚Mechaniker“.

24. Marpenot
Ruki teilt die Ergebnisse ihrer durchlesenen Nacht den anderen beim Frühstück mit.
Pirmin ist erstaunt; er habe in den letzen drei Jahren nie etwas bemerkt – und findet es erstaunlich, dass so etwas praktisch vor seinen Augen abspielte

Monus legt sich in einem Feld auf die Lauer, Omar plaudert mit Pirmin, während Ruki sich ein paar Stunden aufs Ohr legt.

Die drittletzte Tagebuch nimmt sich Ruki nach dem Mittagessen vor; dieser reicht ca. 7 Jahre zurück
Etwas wurde für sie gefunden, ein Hof in der Nähe von Niederwalstetten. Diesen werden sie beziehen und ihre Forschungen nach dem Grab vorantreiben und den Saft für das Ritual sammeln. Ein S.D. werde sich bei ihm melden,
Ansonsten jammert er über seinen neuen, rustikalen Lebensstil; offenbar hatten er und Sarah einen wesentlich gehobeneren Lebenstandart, bevor sie hieher kamen.
Ein Brief von seinem Meister instruiert ihn darin, wie er mit S.D. Kontakt aufnehmen könne,
Müller scheint sehr von S.D. eingenommen; S.D. sei sehr konsequent und mit Feuereifer bei der Sache. Charakterlich scheint S.D. Sahra ähnliicher als ihm – wie es sich schon von drei Jahren gezeigt habe.
Die Plannung für den Altar zu Saftgewinnung läuft an.
Mehr Gejammere – wobei das einzige nützliche ist, dass es mehrere solche „Stationen“ (zur Saftgewinnung ?) über den Kontinent verteilt gibt.

Der erste Band nimmt sich Ruki am Abend vor; dieses beginnt etwa vor 20 Jahren und umfasst ca. 4 Jahre.
Er scheint unglücklich mit seinem Kult; die Anführer des Drachenkultes sind ihm zu langsam, verschwenden die Zeit mit Debatten und interenen Machtspielen anstatt einen Drachenleichnam zu erwecken,
Er habe mit Res über dies geredet und dieser teilte seine Meinung, hat aber auch noch kein Plan, was anders gemacht werden konnte. Aber er sucht Sympathisanten innerhalb des Kultes, um das Ziel schneller zu erreichen – und die alten Schriften sprechen von Wegen, wie dies schneller erreicht werden kann.
Mindestens eine der Komponenten ist bekannt: Lebenssaft, was eigentlich nur Blut sein kann, wie es im Libram Reanimatione Draconis steht. Die Menge ist schwer abzuschätzen; 200 K – was damit genau gemeint ist, ist ihm nicht bekann.

Res hat Sympathisanten aus dem Kult gefunden und wird als Koordinator fungieren – und weitere rekrutieren.

Res hat Probleme, weitere Mitglieder aus dem Kult zu rekrutieren; viele sympathisieren nicht mit ihren eher radiaklen Zielen. Dennoch ist er davon überzeugt, dass Res weitere Anhänger finden werde.

Er hat Sarah kennen gelernt, eine Kultistin aus dem Norden, die Res hierher gebracht hat,

Er hat Sarah bekommen; sein erster Eindruck war akkurat; sie hat was auf dem Kasten. Sie hat ihn auch bei der Forschung nach dem Schnell-Ritual unterstützt. Übliches Nekromantengeschwafel über Sinn des Todes und was darüber hinaus ist.

Der Zweite Band beginnt vor ca. 16 Jahren und umfasst ~3 Jahre.
Die Rekrutiereung und geeographische Ausweitung laufen beide auf Hochtouren, die meisten aus den Rängen des Drachenkultes.
Res übernimmt mehr und mehr die Führung der Splittergruppe und koordinieert immer mehr – und das, obwohl er selbst viel reist.

Nach Jahren des Plannens ist immer noch nichts geschehen. Res wurde umgebracht / untotifiziert – verdienterweise.
Ein neuer Chef mit einem Richtungswechsel.
Sarah unterstützt ihn weiterhin und war federführend an der Absetzung von Res – und ihr Bruder wurde Interimsanführer.
F. hat seine Helfer bestimmt, die ihn bei der Rekrutierung unterstützen bez. diese Aufgabe übernehemen, so dass er organisatorisch stärker tätig werden kann.

Für das Ritual ist die Reanimation möglichst vieler Untote vorteilhaft. F. sorgt dafür, dass die Kultisten entsprechend ausgebildet werden.

Er selbst organisiert und leitet einige dieser Ausbildungen, während Sarah sich um praktische Belange kümmert. Eine zentrale Basis gut ausgebildeter Leute ist essentiell.

Band drei beginnt vor 13 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Die Interimslösung mit Fabian ist gar nicht so schlecht; er könnte sich vorstellen, dass er sich zum neuen Anführer mausert.
Die Ausbildung läuft gut, er hat immer weniger mit der Ausführung und mehr und mehr mit Forschung und Koordiantion zu tun.

Nebst der Reanimation Untote nicht nur Masse sondern auch Qualität von entscheidenter Bedeutung ist.
Die Beschaffung geeigneter Materialien ist jedoch schwierig, da das Ergebnis stets vom Grundmaterial ahängt. Lokale Legenenden werden für geigntete Materialien durchsucht.

Grundsätzliche ist die Erweckung eines Drachenleichnams identisch zur Erschaffung eines Lich, scheint es.

Band vier beginnt vor 12 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Ein gewisser Sedui entwickelt sich mehr und mehr zur rechten Hand des Anführers; Sedui scheint ein Organisatorisches Genie zu sein.
Kürtzliche Gespräche mit dem Chef ergaben, dass er Susail verlassen solle um im Nord-Osten lokale Legendenforschung voranzutreiebn – um einen best. Kriegsverbrecher. Obwohl er den Sinn einsieht, ist er von dieser Idee nicht begeistert.

27. Marpenot

Band fünf beginnt vor 11 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Die Entscheidung ist getroffen; Sarah und er sollen nach Niederwaldstetten aus den og Gründen. Ggf. wird dort ein Behältnis für den Lebenssaft gebaut.

Band sechs beginnt vor 10 Jahren und erstreckt sich über 1 Jahr.
Er bereitet sich auf seinen Exodus vor, u.a. Bücher. Der Chef meint, er müsse Bauerntätigkeiten erlenen (Tarnung).
Sarah scheint begeistert von dem Exodus nach Niederwaldstetten – auch wenn er nicht versteht, warum. Chef und Sedui sind der Meinung, dass es gut sein, dass er hieher geschickt werde. Drei Jahre Vorbereitung für den Umzug sind noch eingeplannt.

Band sieben beginnt vor neun Jahren und erstreckt sich über 2 Jahre.
Der Hof wurde vorbereitet; Kontakt mit dem Chef wird über Brieftauben fabriziert.
Kommunikation von ihm zum Chef solle immer über S. laufen; der Chef hat sich vom Fussvolk distanziert – und ist nicht mehr in Susail. Er hatte schon lange keinen direkten Kontakt mehr mit dem Chef.

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Die Suche nach weiteren Kultisten - und ein neuer Freund

Ein Plan wird ausgeheckt; die Dorfbewohner werden versammelt, von den Machenschaften Müllers (und den Funden in seinen Haus) informiert und anschliessend dreifach durch Magie überprüft: Magie entdecken, um auszuschliessen, dass sie durch Zauber oder Gegenstände geschützt sind, eine Zone der Wahrheit, um sie um Mitwissen, Täterschaft oder Verwicklung in Müllers Machenschaften oder seiner Ermordung wissen oder involviert sind und Böses Entdecken zu Sicherheit,

Die Bewohner von Niederwaldstätten werden versammelt und Omar informiert sie, bevor die Überprüfung beginnt.

Die Bevölkerung übersteht die Befragung; keine Zauber oder magische Gegenstände, keine Lügen, keine Bösen Gesinnungen.

Beim Mittagessen im Gasthaus wird Omar von Pirmin Schudel angesprochen, dem Besitzer von Niederwaldstetten’s Gemischtwarenladen.
Dieser scheint von dem Drachenköpfigen so sehr begeistert zu sein – und will sich ihm anschliessen,

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Ein dunkles Geheimniss in einem kleinen Dorf

21. Marpenot

Eine Befragung des Hausbesitzers – Hampe [Humpe] – ergibt, dass er, Müller und Ruedi Strübli in jenem Haus nächtigen sollten. Das Müller alleine war scheint bisher das Resultat der Aufregung und Hektik des Augenblickes gewesen zu sein,

Der Stich mit dem Messer war sofort tödlich – und der Tod erfolgte etwa 20 Minuten vor unserem Eintreffen.

Die Besitztümer des Toden waren nicht wirklich aufschlussreich; ausser ein paar Münzen hatte er nichts bei sich.

In seinem Mantel fand sich jedoch ein Schlüssel, der sicherheitshalber mitgenommen wird. Der Tote war voll bekleidet, als er getötet wurde.

Mit Toten Sprechen wird vorgeschlagen – doch welche drei Fragen gestellt werden sollen ist noch offen.
Ruki’ayikoo schlägt vor, erst mal das Haus des Toden in Augenschein zu nehmen; vielleicht ergeben sich dort noch weitere Hinweise…

Magie ist im Hause Müller keine zu finden.
In einem Geheimfach im Schlafzimmer finden sich Roben – identisch in Farbe und Schnitt den beiden Toten in Oberwaldstetten – in unterschiedlichen Grössen.
In den Nachttischen finden sich jeweils eines der Tiamat-ähnlichen Symbole.

Im Keller findet sich ein Büro – und ein Bücherregal, in dem weitaus mehr Bücher stehen, als für einen Bauer anzunehmen ist.
Zwei der Bücher tragen das selbe, Tiamat-ähnliche Symbol; ansonsten finden sich zahlreiche Geschichtsbücher.

Die beiden Bücher stellen sich als Tagebücher heraus – mit dem letzen Eintrag vor zwei Tagen.
Die letzen paar Einträge berichten vom Auftauchen von Fremden – von Ulmenstein gerufen – was die Pläne komplizierter machen könnte. Aber dank des 1-2 Wochen Vorsprungs sollten die Fremden wohl zu spät sein.

Die Vorhergehenden Einträge sprechen davon, dass Sedui noch nicht wieder gekommen sei und sich auch nicht gemeldet hatte.

Die ersten Einträge – ein paar Jahre alt – sprechen von der Langeweile und Einsamkeit der Gegend; der Schreiber hat sich mit lokaler Geschichte beschäftigt und wenig Kontakt mit seinem Meister.

Ein weiterer Eintrag spricht davon, dass Sedui eingetroffen sei. Der Schreiber hat sein Wissen über den Verscharrten von Oberwaldstetten Sedui weiter gegeben, damit dieser mit seinem Gehilfen fortfahren könne.
Seine Frau brach nach Westen auf und sollte nach zwei Monden (in etwa noch sechs Wochen) zurückkehren.

Die restlichen sind grösstenteils Geschichtsbücher und Legendensammlungen – und einige Forschungsjournale.
Zudem finden sich Guides zur Erweckung des „Mächtigsten Wesens“ – Drachenleichname.
Ein älteres Tagebuch beklagt sich darüber, dass die anderen zu wenig konsequent, schnell, ehrgeizig etc, seien.

Baharel will sämtliche Bücher den Flammen übergeben – ein Vorschlag, dem Ruki’ayikoo ganz und gar nicht zustimmt. Überraschend stimmt Monus ihr zu, sodass die Bücher auf eine Karre verladen werden – abgesehen von den Tagebüchern, welche Ruki’ayikoo an sich nimmt.

Am Boden des Schuppen findet sich eine Falltüre, die nach unten in einen gekachelten Raum führt.
Ein grosser Steinquader mit einem angrenzenden, kleineren Quader befindet sich in dem Raum. Blutspuren verunzieren den Quader.

Beide Quader sind mit einer mittelstarken magischen Aura der Veränderung behaftet – was erklären dürfte, warum die Versuche Omars und Monus’ die Quader mit roher Kraft zu öffnen, nicht von Erfolg gekrönt sind.

Sechs ‚Knöpfe’, Fünfecke sind am grossen Quader, zwei an der Stirn, drei an der Breitseite und einer neben dem kleineren Quader.
Zwei kleiner Knöpfe, drei- und viereckig, sind am kleinen Quader, der dreieckige an der Stirnseite, der andere auf der Seite.

Ein Versuch Baharels, die Zauber zu bannen, ist nicht von Erfolg gekrönt.

22. Marpenot

Im Stall finden sich zwei Pferde. Während Omar den Stall unter die Lupe nimmt, bannt Baharel den Zauber auf dem grösseren Quader nach mehreren Versuchen,

Nach der Zerstörung des Stärkungszaubers entfernt Monus die Deckplatte vom kleineren Quader. Darunter kommt eine ovale Vertiefung zu Tage. Eine sechseckige Fuge – etwas über einen Meter tief – umschliesst die Vertiefung. Die ‚Röhre’ macht unten einen Knick in Richtung des grossen Quaders.
Die Vertiefung und das ‚Rohr’ sind mit getrocknetem Blut verklebt.

Nachdem diese Konstruktion für die Gruppe nicht von Sinn zu sein scheint, verlässt die Gruppe den Bauernhof und kehrt, den Buchbeladenen Wagen von den Pferden ziehen lassend, ins Dorf zurück.

Von Ulmenstein zeigt ein grosses Interesse an den Tagebüchern Müllers.

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