Drachenkult-Schisma

Ein dunkles Geheimniss in einem kleinen Dorf

21. Marpenot

Eine Befragung des Hausbesitzers – Hampe [Humpe] – ergibt, dass er, Müller und Ruedi Strübli in jenem Haus nächtigen sollten. Das Müller alleine war scheint bisher das Resultat der Aufregung und Hektik des Augenblickes gewesen zu sein,

Der Stich mit dem Messer war sofort tödlich – und der Tod erfolgte etwa 20 Minuten vor unserem Eintreffen.

Die Besitztümer des Toden waren nicht wirklich aufschlussreich; ausser ein paar Münzen hatte er nichts bei sich.

In seinem Mantel fand sich jedoch ein Schlüssel, der sicherheitshalber mitgenommen wird. Der Tote war voll bekleidet, als er getötet wurde.

Mit Toten Sprechen wird vorgeschlagen – doch welche drei Fragen gestellt werden sollen ist noch offen.
Ruki’ayikoo schlägt vor, erst mal das Haus des Toden in Augenschein zu nehmen; vielleicht ergeben sich dort noch weitere Hinweise…

Magie ist im Hause Müller keine zu finden.
In einem Geheimfach im Schlafzimmer finden sich Roben – identisch in Farbe und Schnitt den beiden Toten in Oberwaldstetten – in unterschiedlichen Grössen.
In den Nachttischen finden sich jeweils eines der Tiamat-ähnlichen Symbole.

Im Keller findet sich ein Büro – und ein Bücherregal, in dem weitaus mehr Bücher stehen, als für einen Bauer anzunehmen ist.
Zwei der Bücher tragen das selbe, Tiamat-ähnliche Symbol; ansonsten finden sich zahlreiche Geschichtsbücher.

Die beiden Bücher stellen sich als Tagebücher heraus – mit dem letzen Eintrag vor zwei Tagen.
Die letzen paar Einträge berichten vom Auftauchen von Fremden – von Ulmenstein gerufen – was die Pläne komplizierter machen könnte. Aber dank des 1-2 Wochen Vorsprungs sollten die Fremden wohl zu spät sein.

Die Vorhergehenden Einträge sprechen davon, dass Sedui noch nicht wieder gekommen sei und sich auch nicht gemeldet hatte.

Die ersten Einträge – ein paar Jahre alt – sprechen von der Langeweile und Einsamkeit der Gegend; der Schreiber hat sich mit lokaler Geschichte beschäftigt und wenig Kontakt mit seinem Meister.

Ein weiterer Eintrag spricht davon, dass Sedui eingetroffen sei. Der Schreiber hat sein Wissen über den Verscharrten von Oberwaldstetten Sedui weiter gegeben, damit dieser mit seinem Gehilfen fortfahren könne.
Seine Frau brach nach Westen auf und sollte nach zwei Monden (in etwa noch sechs Wochen) zurückkehren.

Die restlichen sind grösstenteils Geschichtsbücher und Legendensammlungen – und einige Forschungsjournale.
Zudem finden sich Guides zur Erweckung des „Mächtigsten Wesens“ – Drachenleichname.
Ein älteres Tagebuch beklagt sich darüber, dass die anderen zu wenig konsequent, schnell, ehrgeizig etc, seien.

Baharel will sämtliche Bücher den Flammen übergeben – ein Vorschlag, dem Ruki’ayikoo ganz und gar nicht zustimmt. Überraschend stimmt Monus ihr zu, sodass die Bücher auf eine Karre verladen werden – abgesehen von den Tagebüchern, welche Ruki’ayikoo an sich nimmt.

Am Boden des Schuppen findet sich eine Falltüre, die nach unten in einen gekachelten Raum führt.
Ein grosser Steinquader mit einem angrenzenden, kleineren Quader befindet sich in dem Raum. Blutspuren verunzieren den Quader.

Beide Quader sind mit einer mittelstarken magischen Aura der Veränderung behaftet – was erklären dürfte, warum die Versuche Omars und Monus’ die Quader mit roher Kraft zu öffnen, nicht von Erfolg gekrönt sind.

Sechs ‚Knöpfe’, Fünfecke sind am grossen Quader, zwei an der Stirn, drei an der Breitseite und einer neben dem kleineren Quader.
Zwei kleiner Knöpfe, drei- und viereckig, sind am kleinen Quader, der dreieckige an der Stirnseite, der andere auf der Seite.

Ein Versuch Baharels, die Zauber zu bannen, ist nicht von Erfolg gekrönt.

22. Marpenot

Im Stall finden sich zwei Pferde. Während Omar den Stall unter die Lupe nimmt, bannt Baharel den Zauber auf dem grösseren Quader nach mehreren Versuchen,

Nach der Zerstörung des Stärkungszaubers entfernt Monus die Deckplatte vom kleineren Quader. Darunter kommt eine ovale Vertiefung zu Tage. Eine sechseckige Fuge – etwas über einen Meter tief – umschliesst die Vertiefung. Die ‚Röhre’ macht unten einen Knick in Richtung des grossen Quaders.
Die Vertiefung und das ‚Rohr’ sind mit getrocknetem Blut verklebt.

Nachdem diese Konstruktion für die Gruppe nicht von Sinn zu sein scheint, verlässt die Gruppe den Bauernhof und kehrt, den Buchbeladenen Wagen von den Pferden ziehen lassend, ins Dorf zurück.

Von Ulmenstein zeigt ein grosses Interesse an den Tagebüchern Müllers.

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DarkWhisper DarkWhisper

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